| Die Geschichte der Haitianischen Kunst - Das Voodoo-Pantheon ist groß |
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| Written by Francine |
| Wednesday, 13 August 2008 14:58 |
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Page 6 of 8 Anders als die großen Religionen dreht sich die Voodoo-Verehrung nicht um eine Figur. Das Voodoo-Pantheon ist groß, mit über tausend Geistern. Da jede besondere Person nach ihrem Tode ein Loa werden kann, wird die Anzahl der Geister stetig größer. Loas residieren in bestimmten Steinen, Bäumen, Wasserfällen oder Quellen. Der Symbolismus des Baumes ist von besonderer Wichtigkeit und erscheint so oft in Gemälden, daß eine Illustration sinnvoll ist, um die Logik zu verstehen. Die Bäume sind so wichtig, daß für eine Entwurzelung ohne die entsprechende religiöse Weihung die Geister auf Rache sinnen - eine traurige Ironie im Hinblick auf die ökologische Verwüstung Haitis. Es gibt keinen Loa ohne eigenen Baum. Dambala, einer der Principalen in der Voodoo-Götterhalle, der Geber von Glück und Reichtum, wird in der Regel zusammen mit seiner Frau Aida-Wedo, Göttin des Regenbogens, dargestellt als zwei Schlangen die sich um den Poto Mitan winden, den hölzernen Zentralpfeiler des Hounfor (Tempel), den Pfad, den die Geister von der spirituellen Welt in die reale Welt benutzen müssen. Dieser Symbolismus ist bei jedem Baum vorhanden, da Schlangen jeden Baum erwinden, der bevorzugte Baum Dambalas ist jedoch der Baumwollbaum. |





