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03 | 09 | 2010
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Gesundheit: Die besondere Situation der Frauen PDF Print E-mail
Written by Francine   
Thursday, 17 July 2008 21:35
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Frauen auf dem Markt

Die Probleme der Gesundheit der Mütter stehen im  Vordergrund der Aktivitäten der öffentlichen Verwaltung, der multinationalen Organisationen wie OMS, UNICEF, und der Bevölkerung. Alle Gesundheitsprogramme, die in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren begonnen wurden, haben ihr Ziel jedoch nicht erreicht.

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Gesundheitszentrum Ti Tanyen PDF Print E-mail
Written by Francine   
Friday, 04 July 2008 15:28
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Ti Tanyen

Ti Tanyen liegt an der nördlichen Straße, der Nationale No 1, ca. 25 km von Port-au-Prince. Seine Bevölkerung wird auf mehr als 15.000 Einwohner geschätzt, von denen die meisten Frauen sind. In der sehr kargen und trockenen Region werden Hirse und tropische Früchte, wie z.B. Melonen, angebaut. Die Bewohner leben unter prekären sozio-ökonomischen Bedingungen. Im Bezug auf den Handel wird diese Region sehr stark frequentiert. In Ti Tanyen befindet sich eines der Gesundheitszentren von Haiti-Med, das professionelle Gesundheitsdienste anbietet.

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Gesundheitszentrum Tabarre PDF Print E-mail
Written by ASILB   
Friday, 04 July 2008 11:36
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Gesundheitszentrum Tabarre

In der Kommune Tabarre, zwischen Delmas und dem Flughafen gelegen, betreibt Haiti-Med seit 2003 ein Gesundheitszentrum. Hier werden Gesundheitsprogramme angeboten, sowie Mutter-Kind-Programme. Der Schwerpunkt liegt auf der Betreuung schwangerer Frauen, der Begleitung während und nach der Geburt, sowie der Versorgung der Kinder von 1 bis 3 Jahren. Die Kommune besteht erst ungefähr seit dem Jahr 2000. Die Bevölkerung hier ist sehr durchwachsen und weist einen relativ hohen Anteil in der Mittelschicht auf.

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Gesundheitszentrum Cité Siclait PDF Print E-mail
Written by Francine   
Sunday, 29 June 2008 00:00
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Cité SiclaitCité SiclaitCité Siclait, eines von zahlreichen Armenvierteln in Port-au-Prince,  befindet sich im südlichen Teil der Hauptstadt, zwischen dem Hafen und dem Martissant (Stadtgebiet) Carrefour. Mit seinen ca. 12.000 Einwohnern, davon ca. 55% Jugendliche, verfügt es über 17 Schulen, davon 16 Grundschulen und eine Oberschule. Man findet dort auch eine Gewerbeschule und ein Zentrum mit Ausbildungskursen für Sekretäre und Schuhmacher, für Englisch, für die Blumenkunst und Informatiklehrgänge.

Im Gesundheitsbereich sind sechs Nichtregierungsorganisationen tätig, wie ein Kinderkrankenhaus, speziell für Tuberkulosekranke, Food for the Poor und Haiti-Med mit seinem Gesundheitszentrum, um nur einige zu nennen. Es gibt keine einzige staatliche Gesundheitseinrichtung.

Gesundheitszentrum Cité SiclaitCité Siclait ist einem Elektrizitätsnetz angeschlossen. Die Bevölkerung dieses Viertels steht einer Problematik von besorgniserregender Komplexität gegenüber. Im Gesundheits- und Hygienebereich ist die Lage katastrophal. Das Gebiet ist durchzogen von übelriechenden Abwasserkanälen, die sich an den ärmlichen Behausungen vorbeischlängeln, der Boden ist schlammig und bietet einen idealen Nährboden für Epidemien, wie Malaria, Typhus, Dysenterie, Durchfallerkrankungen, die längst durch die Medizin behandelt werden können, aber hier noch immer vorherrschen.

Unzählige Kinder im schulpflichtigen Alter gehen entweder nicht zur Schule oder brechen diese im Laufe des Schuljahres oder der Ausbildung ab. Die Arbeitslosigkeit steigt unaufhörlich und ist zur täglichen Normalität geworden.Gesundheitszentrum Cité Siclait Es gibt nur eine kleine handwerkliche Produktionsstätte, einige Lotteriebuden, kleinere Boutiquen und Bazare, die hier die wichtigste ökonomische Struktur darstellen. Der Handel läuft hier nur mit billigen und unregelmäßig vorgehaltenen Produkten. Die einzige, tatsächlich vorhandene Ressource, ist die billige Arbeitskraft mit unzureichender Qualifikation. Die Gestaltung der Wohnverhältnisse stellt eine echte Herausforderung an die einfachsten Regeln des Städtebaus und vervollständigen das armselige Bild dieses Viertels. Armut, immer Resultat schlechtester Lebensbedingungen, ist hier an der Tagesordnung. Die oben einzeln aufgeführten Probleme spielen offensichtlich zusammen. Die Arbeitslosigkeit ist einer der Gründe für die Schwäche der Ressourcen und der Haushaltskraft. Mit einem durchschnittlichen Einkommen unter dem Existenzminimum, sind die Menschen hier nicht in der Lage, ihre einfachsten Bedürfnisse adäquat befriedigen zu können. Diese gesamte Situation macht die Bevölkerung in ihrer „Ganzheit“ verletzlich.

 

 

 


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